Kultur

Jazz im Quadrat Pianotrio fernab des Gewohnten

Mannheimer Trio Flo & Fauna gewinnt Abstimmung

Mannheim.Frisch, frech und funky - so klingt die Musik, die beim nächsten Konzert von „Jazz im Quadrat - Hautnah“ am Freitag, 17. Mai, um 20 Uhr im Ella & Louis im Keller des Mannheimer Rosengartens zu hören sein wird. Denn bei der Veranstaltungsreihe, die diese Zeitung gemeinsam mit dem Jazzclub präsentiert, steht das Trio Flo & Fauna auf der Bühne.

Die Formation, bestehend aus Florian Hartz (E-Bass), Lukas Langguth (Piano, Tasteninstrumente) und Jakob Dinnebier (Schlagzeug, Elektronik), konnte die Abstimmung im Morgenweb, dem Internetauftritt dieser Zeitung, für sich entscheiden. Sie verwies die Gruppe Bilderband um Schlagzeuger Tobias Fronhöfer und das Quartett Rice Crush der Saxofonistin Kristina Shamgunova auf die Ränge zwei und drei.

Flo & Fauna, der Bandname verrät es, machen Jazz mit witzigen Ideen. Die drei jungen Musiker brechen das traditionelle Pianotrio-Format auf und bieten Hörabenteuer fernab eingefahrener Gewohnheiten. Seine Improvisationen erweitert das Trio um tanzbare Club-Sounds, Sprachaufnahmen, elektronisch verfremdete Klänge und Naturgeräusche. „Wir verwenden einfach Sounds, die uns gefallen“, erklärt Hartz gestern im Gespräch mit dieser Zeitung: „Grillenzirpen oder Vogelgezwitscher“. Das vereint sich dann wie selbstverständlich mit perlenden Pianoläufen oder schrägem Synthesizerkreischen.

„Ganz wichtig“, so Hartz, sei für die Band aber der Funk-Groove - jener rhythmische Sog, der so typisch ist für afroamerikanische Musik. „Wir wollen, dass bei unseren Konzerten kein Fuß im Publikum ruhig bleiben kann“, kündigt der Bassist an. Das sind gute Aussichten für den „Jazz im Quadrat“-Auftritt.

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