Kultur

Documenta Stadt entscheidet über Standort des Instituts

Nah an einer Lösung

In Kassel soll die endgültige Entscheidung über den Standort des geplanten documenta-Instituts fallen. Derzeit werde eine Vorlage zur Standortfindung erstellt, sagte Stadtsprecher Michael Schwab auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Es sei beabsichtigt, diese ab September in die Ausschüsse der Stadt zu geben. Wann darüber im Stadtparlament abgestimmt wird, ist noch unklar. Beobachter wie Jörg Sperling, Vorsitzender des documenta-Forums, rechnen noch in diesem Jahr mit einer Entscheidung.

Ständige Anlaufstelle

Das Land Hessen, die Stadt und die Universität Kassel sowie die gemeinnützige documenta und Museum Fridericianum GmbH wollen ein Institut schaffen, das die documenta erforscht, vermittelt und ihre Geschichte aufarbeitet. Es soll aus dem bestehenden documenta-Archiv heraus entwickelt werden.

Die documenta ist die weltweit wichtigste Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Doch nur alle fünf Jahre bringt sie internationales Flair in ihre nordhessische Heimat. 2017 war die vergangene Schau, die nächste wird 2022 sein. Wer zwischen zwei Ausstellungen nach Kassel kommt, für den gibt es in Sachen documenta nicht viel zu sehen. 

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