Kultur

Bayreuther Festspiele Beiprogramm greift Diskurse auf

Netrebko singt 2019

Archivartikel

Opernstar Anna Netrebko wird in Bayreuth bei den Festspielen debütieren. Sie werde in zwei Vorstellungen der Oper „Lohengrin“ die Partie der Elsa übernehmen, sagte Festspielsprecher Peter Emmerich gestern. Mit der neuen „Lohengrin“-Inszenierung von Yuval Sharon beginnen heute die Festspiele.

Der russische Maestro Valery Gergiev wird im kommenden Jahr bei den Bayreuther Festspielen die neue „Tannhäuser“-Inszenierung dirigieren. Das gab Festspielchefin Katharina Wagner gestern in Bayreuth bekannt. Regie wird Tobias Kratzer führen, die Titelpartie singt Stephen Gould. Er tritt in diesem Jahr als Tristan bei den Richard-Wagner-Festspielen auf, die an diesem Mittwoch beginnen: Dann feiert die Neuinszenierung der Oper "Lohengrin" Premiere.

Für das Bühnenbild zeichnet der Maler Neo Rauch verantwortlich, der mit seiner Frau Rosa Loy den neuen „Lohengrin“ ausstattet: Ihm sei jeder Wunsch erfüllt worden, „es ist wie auf dem Kindergeburtstag“, sagte Rauch.

Katharina Wagner lobt die Kinderoper, die vor zehn Jahren als Projekt begann „und immer beliebter“ werde. Das Beiprogramm „Diskurs Bayreuth“ beschäftigt sich mit aktuellen Debatten und Kunstschaffenden wie Eugen Gomringer; Feridun Zaimoglu und Thea Dorn wollen sich über #Meetoo, Kunst- und Meinungsfreiheit austauschen. Handytickets werden eingeführt. Das Festspielhaus soll bis 2026, wenn das 150. Jahr der Festspiele gefeiert wird, fertig saniert sein. dms/dpa