Kultur

Kulturpolitik Filmfestivals wollen mehr zusammenarbeiten

Netzwerker unter sich

Sich zu vernetzen ist eine Tätigkeit, die besonders gut in die Zeit zu passen scheint, nicht umsonst ist das Substantiv „Netzwerker“ gebräuchlich geworden. Als solche betätigen sich jetzt auch die Verantwortlichen der Filmfestivals des Landes Baden-Württemberg, darunter auch das traditionsreiche in Mannheim und Heidelberg, wie es mitteilt.

Das bewegte Bild sei ein „wichtiger Motor für die kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunft Baden-Württembergs. Durch den Rückgang der Kinozahlen und die Zunahme von Streamingdiensten kommt den Filmfestivals eine immer größere Bedeutung in der Filmlandschaft zu“, heißt es in der Mitteilung. Die nach dem Vorbild eines bundesweiten Arbeitskreises entwickelte Initiative will dem Rechnung tragen. Bei einem vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst angeregten ersten Treffen wurden die Konzepte, Fragen und Rahmenbedingungen der Festivals diskutiert.

Dabei habe sich gezeigt, dass deren räumlichen, personellen und finanziellen Bedingungen schwierig seien und den zunehmenden Aufgaben nicht mehr gerecht würden. Um den Austausch untereinander sowie die Kommunikation nach außen zu stärken, will man künftig zwei- bis dreimal jährlich zusammenkommen. Dass es dabei auch um weitere Zusammenarbeit gehen soll sowie um mögliche „Synergieeffekte“, liegt nahe. 

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