Kultur

Kunst Abgebautes Werk kommt an neuen Standort

Obelisk bleibt in Kassel

Nach dem umstrittenen Abbau des Obelisken in Kassel bleibt das Kunstwerk doch in der documenta-Stadt. Es werde künftig an einem neuen Standort nahe der Innenstadt auf der Treppenstraße stehen, erklärte ein Sprecher der Stadt. Darauf hätten sich Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) und der Künstler Olu Oguibe geeinigt. Die 16 Meter hohe Steinsäule des nigerianisch-amerikanischen Künstlers war am Tag der Deutschen Einheit in einer Nacht-und-Nebel-Aktion abgebaut worden. Zuvor hatten sich die Stadt und Oguibe lange nicht über einen Standort einigen können.

Aus Spenden finanziert

Dass das Kunstwerk mit dem Titel „Fremdlinge und Flüchtlinge Monument“ weit sichtbar auf einer Achse von documenta-Außenkunstwerken in der Innenstadt erhalten bleibe, setze ein erfreuliches und deutliches Zeichen, so der Oberbürgermeister. Die Spender der zuvor gesammelten 126 000 Euro hätten sich erneut bereit erklärt, mit dem Geld den Ankauf zu finanzieren. dpa