Kultur

ProSieben bestätigt: Sido nicht mehr Juror bei "The Voice"

Archivartikel

Der Berliner Rapper Sido (39) hat am Donnerstagabend 2500 Fans bei seinem Konzert im Mannheimer Autokino Carstival mit seinem Abgang als Jurur bei der TV-Castingshow „The Voice Of Germany“ (TVOG) überrascht: „Die haben mich gefeuert“, erzählte er beiläufig. Auf Anfrage des „Mannheimer Morgen“ bestätigte ProSieben-Sprecher Christoph Körfer die Aussage am Freitagmorgen: „Sido wird in der Jubiläumsstaffel von ‚The Voice of Germany‘ nicht dabei sein.“ Zu den Gründen für die Trennung teilte der Sender Mit: „Der stetige Wechsel auf den begehrtesten Stühlen im deutschen Fernsehen ist Teil des #TVOG-Konzeptes. Für die Jubiläumsstaffel bereiten wir eine neue Konstellation unter den Coaches vor.“

Sido saß seit 2019 in der neunten Staffel der Castingshow als Juror im Sessel. Er folgte im Bereich Hip Hop auf Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier, die ab der vierten und bis zur einschließlich achten Staffel als Juroren für das Format tätig waren. Mit seiner Kandidatin Freschta Akbarzada erreichte Sido bei der Show den fünften Platz. The Show "The Voice of Germany" wird seit 2011 mit einer jährlichen Staffel von Sat.1 und ProSieben ausgerichtet und gilt als eines der quotenstärksten Formate seines Genres.