Kultur

Bayreuther Festspiele Katharina Wagner hat die Veranstaltungsreihe innerhalb von zehn Jahren demokratisiert – der ästhetische Diskurs sollte aber bestehen bleiben

Roben, Miniröcke und Totenkopf-Pantoffeln

Archivartikel

Es ist der 26. Juli, 22.05 Uhr. Das letzte Glitzern des „Parsifal“ verkündet eine schöne neue Welt. Die weit über hundert Menschen auf der Bühne haben Christentum, Islam und andere Religionen überwunden und schreiten einer hellen Zukunft entgegen, einer Utopie des Lichts. Der Vorhang fällt, und da passiert es: Ein Sturm der Begeisterung bricht über das Festspielhaus herein, als seien die

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