Kultur

Nachruf Schauspieler Volker Spengler 80-jährig gestorben

Ruhm durch Fassbinder

Er war Erwin und Elvira im Filmklassiker „In einem Jahr mit 13 Monden“: Volker Spengler, berühmt geworden durch den Regisseur Rainer Werner Fassbinder, ist acht Tage vor seinem 81. Geburtstag gestorben. Spengler starb am Samstagvormittag in Berlin, wie die Deutsche Presse-Agentur aus seinem Freundeskreis erfuhr. Der gebürtige Bremer wirkte auch in Fassbinder-Filmen wie „Satansbraten“, „Die Sehnsucht der Veronika Voss“, „Chinesisches Roulette“, „Die dritte Generation“, „Die Ehe der Maria Braun“ sowie in der TV-Miniserie „Berlin Alexanderplatz“ mit. In der Romanverfilmung „Der Unhold“ von Volker Schlöndorff war er 1996 als Nazi-Politiker Hermann Göring besetzt.

In seiner Bühnenkarriere arbeitete Spengler mit Regiestars wie Peter Palitzsch, Frank Castorf und René Pollesch zusammen. In Heiner Müllers letzter Inszenierung, dem Brecht-Stück „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“, stand der schwergewichtige Spengler neben Martin Wuttke auf der Bühne. Spengler studierte am Wiener Max-Reinhardt-Seminar. Seine frühe Laufbahn führte ihn mit Prominenten wie dem Regisseur Fritz Kortner zusammen. dpa (Bild: balk/dpa)

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