Kultur

Joy Fleming Preis Louisa Marie Mohr präsentiert „I Wish“

Sängerin aus dem Norden

Archivartikel

Mit knapp vier Jahren stand Louisa Marie Mohr (Bild) das erste Mal mit dem Kirchenchor auf einer Bühne. Zusammen mit Schwester Julia Sophie tritt sie seit 2012 als Duo IN2PARTS auf. Noch „gar nicht so richtig kapiert“ hat sie bisher, dass sie jetzt im Finale steht – vor lauter Freude. Wobei auch ein bisschen Wehmut mitschwingt, da ihre Schwester sich auch beworben hatte, es aber nicht geschafft hat.

Mohrs Mutter erzählte ihr früher immer von Joy Fleming: Von ihrer Musik und ihrer Persönlichkeit. Die begeistern auch Louisa Marie Mohr noch heute. „Eine ganz tolle Stimme“, habe Fleming gehabt, sagt die Husumerin. In Mannheim war die 17-Jährige bisher noch nie – freut sich aber umso mehr, die Stadt beim Finale kennenzulernen. „Musiker sind alle gleich verrückt. Das wird klappen!“, sagt sie lachend und freut sich, im Capitol auch einmal mit einer „fremden“ Band auf der Bühne zu stehen.

„Ich liebe so viel“, sagt sie auf die Nachfrage nach ihrer Lieblingsmusik. Aber Soul, Jazz und Pop haben es ihr besonders angetan. Sie schreibt auch eigene Lieder. Musik ist fester Bestandteil des Lebens der 17-Jährigen. Sie besucht aktuell ein Gymnasium mit Musikzweig.

Außerdem singt sie in zwei Bigbands und zwei Chören. Zudem ist sie Konzertmeisterin des Husumer Jugendorchesters (1. Geige). Im Finale interpretiert Mohr „I Wish“ von Stevie Wonder – ein Künstler, den sie sehr bewundert. 

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