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Schau in Israel zeigt Teil von Gurlitt-Fund

Archivartikel

Der Fund der Gurlitt-Sammlung galt als Sensation – und verschaffte dem Thema NS-Raubkunst große Aufmerksamkeit. Mehr als 80 Werke aus dem Erbe des deutschen Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895-1956) sind nun von Dienstag an erstmals in Israel zu sehen. Die Ausstellung mit dem Titel „Fateful choices“ (etwa: Schicksalsentscheidungen) im Israel-Museum in Jerusalem zeigt Werke bekannter Künstler, darunter Otto Dix, Max Ernst, Erich Heckel, George Grosz, Pierre-Auguste Renoir, Claude Monet und Emil Nolde. Sie befasst sich auch mit der komplexen Figur Gurlitt, der einer der wichtigsten Kunsthändler der Nationalsozialisten war. Im Besitz von Gurlitts Sohn Cornelius waren 2012 rund 1500 Werke entdeckt worden. Bisher haben sich sieben der Kunstwerke als NS-Raubkunst erwiesen. 

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