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Schau zeigt Werke von Haus-Rucker-Co

Der Mannheimer Kunstverein widmet sich in einer Ausstellung der österreichischen Künstler- und Architektengruppe Haus-Rucker-Co. Die Schau, die am 24. Februar 2019 eröffnet, sei die erste gemeinsam erarbeitete Ausstellung seit Auflösung der Gruppe 1992, teilte die Kuratorin gestern mit. Für den Mannheimer Kunstverein (Augustaanlage 58) hätten die Künstler „ein Raumkonzept entwickelt, das frühe und neue Arbeiten auf den beiden Ausstellungsebenen des Hauses vereint“. „In allen Haus-Rucker-Co-Ausstellungen tauchen zwar immer wieder einzelne Objekte aus den verschiedenen Projekten auf, aber nie in so komprimierter Form wie in der Ausstellung im Mannheimer Kunstverein“, sagt Manfred Ortner, der seit 1971 in der Gruppe aktiv war.

Haus-Rucker-Co wurde 1967 von seinem Bruder Laurids Ortner gemeinsam mit Günter Zamp Kelp und Klaus Pinter in Wien gegründet.

Die späteren Arbeiten der Gruppe gehen Ortners Worten zufolge speziell auf die Orte ein, für die sie gedacht sind. Zu den berühmten Arbeiten der Künstler- und Architektengruppe gehört das Werk „Rahmenbau“ für die Documenta 6, der noch heute am Friedrichsplatz in Kassel steht und dem Blick auf die Orangerie einen Rahmen gibt. lim