Kultur

Kunst Martin-Gropius-Bau zeigt Werke von Sammlung

Schau zu Gurlitt-Schatz

Der spektakuläre Schwabinger Kunstfund hat Deutschland fast 70 Jahre nach Kriegsende nochmals auf einzigartige Weise an seine Verantwortung aus der Nazi-Zeit erinnert. Mehr als 1500 Kunstwerke, in der Wohnung des Münchners Cornelius Gurlitt beschlagnahmt, standen im Verdacht, NS-Raubkunst zu sein. Fünf Jahre später gibt eine Ausstellung in Berlin erstmals einen kompletten Einblick in die jahrzehntelang geheim gehaltene Sammlung. Der Berliner Martin-Gropius-Bau bietet von heute an sowohl einen Blick auf die Nazi-Aktion „Entartete Kunst“ als auch auf die perfide Geschichte des NS-Kunstraubs. Erneut sind wichtige Werke von Dürer bis Monet, von Cranach bis Kirchner, von Cézanne bis Rodin zu sehen. Sie machen die Bandbreite der Sammlung deutlich. dpa