Kultur

Vorschau Kurpfälzisches Kammerorchester stellt Programm vor

Sechs Konzerte und ein neuer Chefdirigent

Archivartikel

Als das Kurpfälzische Kammerorchester (KKO) das Saisonprogramm 2019/20 der Mannheimer Schlosskonzerte und gleich auch noch den neuen Chefdirigenten Paul Meyer vorstellte, da stieß dies naturgemäß auf starkes Interesse. Nach der Begrüßung durch den Trägervereins-Vorsitzenden Dietmar von Hoyningen-Huene übernahm Paul Meyer sogleich gemeinsam mit Geschäftsführerin Gabriele Gefäller die Moderation des Abends – das Orchester spielte auf dem Podium zu allen Konzerten Appetithappen an – und vermittelte den erfreulichen Eindruck, dass die Chemie im Leitungsgremium stimmt.

Konzerte zum Träumen

Auf sechs Doppelkonzerte im Mannheimer Rittersaal, jeweils samstags um 19 Uhr und sonntags um 18 Uhr, dürfen sich die Zuhörer freuen. Zwölf Traumkonzerte und ein paar Sonderkonzerte kommen noch dazu. Im ersten (solistenlosen) Konzert am 28. und 29. September erklingen Werke von Joseph Haydn und Arnold Schönberg. Das zweite Konzert am 26. und 27. Oktober wird vom Ex-Chef Johannes Schläfli dirigiert; Matthias Ziegler (Flöten) ist der Solist bei Lebrun und Yusupov, daneben gibt’s Bartók und Haydn.

Das dritte Konzert am 30. November und 1. Dezember dreht sich um J.S. Bach und seine Zeitgenossen. Nikola Djoric spielt Akkordeon; Hans-Peter Hofmann leitet vom ersten Geigenpult aus. Im vierten Konzert am 1. und 2. Februar rahmen drei Schubert-Werke das Concerto funebre von Karl Amadeus Hartmann; Andreas Janke ist der Violinsolist.

Mannheimer Schule (Richter, M. Haydn, v. Winter, C. Stamitz) steht im Mittelpunkt des 5. Konzerts am 7. und 8. März; Solistin ist Julia Hagen (Cello). Im sechsten Konzert am 25. und 26. April singt Lydia Teuscher (Sopran) Konzertarien von Mozart, flankiert von zwei Sinfonien von Kraus und Schubert. Der Elsässer Paul Meyer freut sich sehr auf seine neue Aufgabe. Außer der Pflege der Mannheimer Schule verhieß er eine behutsame Ausweitung ins Zeitgenössische.