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Sechs Mannheimer Bauwerke hoffen auf Auszeichnung

Archivartikel

Mannheim.Was haben der „zurückhaltende, aber präsente Baustein“ Parkhaus P5 am Hauptbahnhof, die sich „trotz ihres Volumens gut in die Umgebung und das bestehende Ensemble der Schule“ einfügenden Turnhalle und Fachklassen des Bach-Gymnasiums oder der „nach außen ruhig“ und „zum Innenhof robust“ präsentierte Betriebshof für den Eigenbetrieb Friedhöfe der Stadt Mannheim gemeinsam?

Auf den ersten Blick wenig. Doch sie eint, dass sie zu den sechs Bauwerken gehören, die die Kreisgruppe Mannheim des Bunds Deutscher Architekten für den renommierten Hugo-Häring-Landespreis 2021 nominiert hat. Das teilte die Jury unter Vorsitz der Architekturprofessorin Dagmar Eisermann mit. Zu dem sechsköpfigen Gremium gehörte Stefan M. Dettlinger, Leiter des Kulturressorts dieser Redaktion. Die Jury bewertete 29 Vorschläge danach, wie sie sich in ihre Umgebung einordnen oder sie ihre Funktionen „vorbildlich“ erfüllen.

Neben den drei Bauwerken nominierte die Gruppe das Gemeinschaftshaus auf Spinelli, das Einfamilienhaus „034“ in Rheinau-Süd sowie ein Wohn- und Geschäftshaus auf Turley, das zeigt, „wie man beherzt einen ’Evergreen’ daraus gestalten kann“.