Kultur

Serie Macherinnen VIII Die Heidelberger Operndirektorin Ulrike Schumann über ihre Karriere und Geschlechterfragen bei der Arbeit im Theater

Sie ist eine Art Ausnahmeerscheinung

Archivartikel

„Puh“, sagt sie, und in diesem Puh steckt der schwerwiegende Kern der Sache: Was wäre, wenn? Wo wäre Ulrike Schumann heute, wenn sie 1975 als Junge geboren worden wäre? Sie überlegt. Stille. Ratlosigkeit. Dann aber sagt sie: „Das ist schwer. Ich glaube, bei meinem Einstieg war es sogar gut, dass ich eine Frau war, weil ein junger Chefdramaturg eine Assistentin suchte. Er wollte eine Frau

...

Sie sehen 11% der insgesamt 3906 Zeichen des Artikels
Vielen Dank für Ihr Interesse!

Jetzt einfach anmelden und 5 Artikel pro Monat kostenlos lesen!

Kundenservice: 06 21/3 92-22 00
Zum Thema