Kultur

Joy Fleming Preis Parla Doaa Tatar interpretiert einen Hit

Singendes Multitalent

Archivartikel

Lange dachte Parla Doaa Tatar (Bild), Joy Fleming sei gar keine Deutsche. In ihrem Kopf war sie ganz einfach eine amerikanische Soulqueen. Denn alles, was sie von ihr gehört hatte, ließ dieses Bild in ihrem Kopf wachsen. Erfahren hat sie dann von ihrer Gesangslehrerin, dass Fleming nicht nur Deutsche – sondern auch aus der Region war.

Wie Fleming auf die Bluesmusik „Monnemerisch“ singt, findet Tatar faszinierend. „Man denkt erst, das geht gar nicht; Deutsch und Blues schon allein – und dann kommt sie und singt den Dialekt so unglaublich passend. Wow!“, sagt die 14-Jährige.

„Eine wahnsinnsstarke Stimme“, hatte Fleming, findet die Schülerin. „Und das bisschen Kratzige. Das mag ich an ihr.“ Als sie von ihrer Finalteilnahme erfährt, ist sie „wahnsinnig glücklich“. Beim Finale ist Tatar jedoch nicht des Wettkampfes wegen, sondern vor allem, um Spaß zu haben. Einfach, „um Musik zu machen mit den Menschen“. Ganz anders als bei ihrem sonstigen Hobby Karate, bei dem die erfolgreiche Leistungssportlerin viele Wettkämpfe bestreitet.

Soul und Jazz prägen bei Tatar alles. „Rock ist auch voll cool“, schwärmt die Jugend-Musiziert-Gewinnerin. Queen ist ihre Lieblingsband. Seit sie denken kann, singt und musiziert Tatar. Mal allein, mal am Klavier, mal in der Bigband, mal begleitet von der großen Schwester. Die Mannheimerin gibt beim Finale Dionne Warwicks „That’s What Friends Are For“.

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