Kultur

Klassik Pfarrerin bespricht das Oratorium „Israel in Egypt“

Sobottke über Exodus

Archivartikel

Der Text dieses Werkes ist umstritten. Doch am Sonntag, 1. Dezember, erklingt Händels Oratorium „Israel in Egypt“ dennoch – um 17 Uhr in der Konkordienkirche Mannheim (R 2). Es singt die Konkordienkantorei. Doch die Verherrlichung (auch) göttlicher Gewalt mit Jubelrufen wirkt aus heutiger Sicht befremdlich. Deswegen hat sich die Konkordienkantorei Mannheim und ihre Leiterin Heike Kiefner-Jesatko dazu entschlossen, das nicht unkommentiert zu lassen.

Die Heidelberger Theologin Ann-Kathrin Knittel hat sich vertiefend mit dem Exodus des Alten Testaments beschäftigt und eine Einführung geschrieben. Sie ist nun über die Homepage der Kantorei zu lesen und zu hören – gesprochen von der bekannten Mannheimer Pastorin Ilka Sobottke. Und das Innovative: Auf Plakaten und Flyern der Kantorei gibt es einen QR-Code, der den Smartphonenutzer direkt zum Vortrag führt. Man wolle die Informationskultur verstärken, so Kiefner-Jesatko 

Info: Zu hören unter: https://bit.ly/2KKrBDo 

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