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Streit um Gemälde von Cézanne endet

Archivartikel

Im Streit um eines der wertvollsten Werke aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt haben sich das Kunstmuseum Bern und die Familie des Malers Paul Cézanne geeinigt. Das Bild „La Montagne Sainte-Victoire“ bleibt im Besitz des Kunstmuseums Bern, wird aber oft im Museum Granet in Aix-en-Provence zu sehen sein, Cézannes französischer Heimatstadt. Beide Seiten einigten sich auf einen langfristigen Leihvertrag, wie sie gestern in Bern mitteilten. Das Gemälde aus dem Jahr 1897 wurde auf mehr als 26 Millionen Euro geschätzt. Es ist ab sofort in der Schau „Bestandsaufnahme Gurlitt Teil 2: Der NS-Kunstraum und die Folgen“ im Kunstmuseum zu sehen. Sie läuft bis zum 15. Juli.