Kultur

Kulturpolitik Frankfurt fördert Haus für Elektronische Musik

Techno museumsreif

Archivartikel

Es war ein langer Weg: Voraussichtlich im Frühjahr 2020 soll Deutschlands erstes Museum für elektronische Musik in Frankfurt eröffnen. Das Museum Of Modern Electronic Music („Momem“) entsteht in der Zwischenebene an der Hauptwache. Die Stadt Frankfurt will den Betreibern ein Darlehen von einer halben Million Euro geben. Nach langem Streit innerhalb der Koalition war dafür im Dezember der Weg freigemacht worden. „Das ,Momem’ wird ein Ort, der die Einflüsse und historischen Dimensionen Elektronischer Musik zeigt und zu neuem Leben erweckt“, so die Macher. Und: „Frankfurt ist einer der Geburtsorte Elektronischer Musik in Europa“. In der Heimatstadt legendärer Clubs wie „Dorian Gray“, „Omen“ oder „U60311“ werde mit dem Momem ein Teil der lokalen Geschichte wiederbelebt. „Wir geben Vollgas und hoffen, dass wir im Frühjahr öffnen können“, sagte der Vorsitzende des Vereins „Friends of Momem“, Alex Azary. Das Konzept sehe vor, dass das Momem auch eine Art Kulturzentrum werde.

Bereits Mitte 2018 hatten die privaten Betreiber die Schlüssel erhalten - doch die Römer-Koalition hatte sich nicht darüber einigen können, ob sie zum Start einen Kredit oder einen Zuschuss gewähren soll. dpa

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