Kultur

Joy Fleming Preis Carina Koslik interpretiert „Killing Me Softly“

Torte und Taktgefühl

Archivartikel

„Joy war immer sie selbst. Sie war mutig. Sie hat den Mund aufgemacht“, das fasziniert Carina Koslik bis heute. Auch Flemings soziales Engagement, dass sie sich für die Schwachen und „die, die wenig hatten“, stark gemacht habe, beeindruckt Koslik. Den Wettbewerb findet die 29-Jährige eine „tolle Idee“. Er sei etwas ganz anderes als die Castingshows im Fernsehen. „Der Fokus liegt ganz auf der Musik“, sagt sie und fand daher auch die Vorauswahlmethode der Familie Fleming mit dem Fokus ganz auf die Stimme dazu passend. Außerdem sieht sie im Wettbewerb eine große Hilfestellung für Künstler, gehört zu werden.

Koslik stammt aus dem nordhessischen Witzenhausen, wohnt aber seit langem in Edingen-Neckarhausen. Schon in ihrer Kindheit hört sie die Eltern, wenn Fleming im Fernsehen auftritt oder singt, sagen: „Schau Kind, die ist von hier!“ Begeistert ist auch sie von Fleming schon damals. Zuhause gab es auch für sie früher jede Menge unterschiedlichste Musik zu hören: vom Kinderlied über den Schlager bis hin zu Volkstümlichem und Rock. Ihre musikalische Leidenschaft wurde auf diese Weise schon früh und vielfältig angelegt.

Koslik absolviert aktuell eine Ausbildung zur Konditorin. Seit Jahren aber begeistert die Sängerin in Kneipen ihre Zuhörer auch mit zartem Gesang. Dort tritt sie als Sängerin zum Beispiel gemeinsam mit Andy Kraus an der Gitarre als Duo „Carina und Doc“ auf.

Musikalisch sei sie „sehr offen“, beschreibt sie. „Man muss sich mit dem Gesungenen wohlfühlen. Sich identifizieren mit dem Text“, findet Koslik. Dass sie im Finale steht, kann die Auszubildende irgendwie immer noch nicht so ganz fassen. „Ich war echt baff, als ich es erfahren habe“, sagt sie. Aber als die Vorberichterstattung begann, „da fing es an, sich für mich immer realer anzufühlen“. Sie will alles geben und beim Finale mit Roberta Flacks „Killing Me Softly“ antreten. see (Bild: Koslik)

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