Kultur

Kunst Mannheimer Fotograf im UN-Gebäude zu sehen

Toscano stellt in Genf aus

Archivartikel

Die Ausstellung „Gegen das Vergessen“ des Mannheimer Fotografen und Filmemachers Luigi Toscano, ist vom 24. Februar bis zum 31. Januar im Gebäude der Vereinten Nationen in Genf zu sehen. Anlass der Schau ist der Internationale Holocaust-Gedenktag am 27. Februar.

Der Tag war 2005 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen worden, um den Opfern der Verfolgung der Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1945 zu gedenken. Am 27. Februar 1945 hatten sowjetische Truppen das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit.

Mehr als eine Million Besucher

Toscano zeigt etwa 100 Porträts von Überlebenden des Holocaust, die er seit 2014 getroffen hat. Die Schau war zuletzt auch schon im Gebäude der Vereinten Nationen in New York zu sehen. Auch in Mannheim, Berlin und Washington waren die Porträts bereits ausgestellt und lockten mehr als eine Million Besucher an.

Bei der Eröffnung in Genf am 24. Februar werden auch die Präsidentin des Menschenrechtsrats der UN, Elisabeth Tichy-Fisslberger, sowie hochrangige Diplomaten und Vertreter der jüdischen Gemeinde anwesend sein. Zudem sprechen der Botschafter Deutschlands und Israels einleitende Worte. 

Zum Thema