Kultur

Nachruf Zum Tod des Schauspielers Götz Argus

Vielseitiger Darsteller

Archivartikel

Der Theater- und Fernsehschauspieler Götz Argus ist tot. Er sei Ende März nach längerer Krankheit mit 57 Jahren in seinem Haus im Mossautal im Odenwald gestorben, teilte das Residenztheater gestern in München mit. Argus gehörte dort ab 2011 sieben Jahre lang zum Ensemble unter Intendant Martin Kusej.

Erfolg als „Knastarzt“

Zu sehen war er dort unter anderem in Frank Castorfs Inszenierungen „Baal“ oder „Kasimir und Karoline“. Auftritte hatte er auch an der Oper am Rhein und an der Königlichen Oper Madrid. Zuvor war Argus unter anderem an der Volksbühne Berlin, am Schauspiel Frankfurt, am Bayerischen Staatsschauspiel und am Staatstheater Stuttgart tätig gewesen. Von 1996 bis 2006 gehörte er zum Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses.

TV-Zuschauer kennen den im thüringischen Greiz geborenen Darsteller unter anderem aus der RTL-Serie „Der Knastarzt“. Auch in der ARD-Mini-Serie „Speer und er“ von Heinrich Breloer war er zu sehen.

Argus war gelernter Kunsttischler und hatte zudem Schauspiel in Leipzig studiert.