Kultur

Kunst Port 25 zeigt Werke von Ana Laibach und Felix Wargalla

Vom Radio ins Tagebuch

Was die Künstlerin Ana Laibach im Radio hört, teilt sie gerne mit Lüm, Pum, Rastplatz oder Anatol. So heißen die reizvoll illustrierten Helden, die sich in Laibachs Notizheften lümmeln. Die 1966 geborene Künstlerin wurde gerade mit dem Kunstpreis der Heinrich-Vetter-Stiftung 2018 ausgezeichnet. Bevor ihre preisgekürten Arbeiten im Januar 2019 im Port 25 – Raum für Gegenwartskunst gezeigt werden, sind ihre „Radiotagebücher“ bereits als Foyer-Ausstellung in der Hafenstraße zu sehen. Auch Felix Wargalla, 1990 in Köln geboren, ist bei dieser Begleitschau zu „Will Sohls – Artists’ Books Reloaded“ mit einem eigenen Künstlerbuch eingeladen. Sein Buchprojekt „Der Hund“, ein kleines, feines Faltbuch mit viel Innenleben, erzählt eine fantastische und gar nicht so abwegige Geschichte, in der sich Text und Grafik heiter und tiefsinnig ergänzen.