Kultur

Kunst Frankfurter Städel präsentiert Jahresprogramm

Von Tizian bis van Gogh

Van Gogh, Picasso und die Expressionisten: Das Frankfurter Städel-Museum lockt im kommenden Jahr mit großen Namen die Besucher. Wie das bundesweit bekannte Museum gestern in Frankfurt mitteilte, sollen 2019 fünf Schauen großer Künstler starten. „Tizian und die Renaissance in Venedig“ macht am 13. Februar den Anfang. Die Schau widmet sich mit der venezianischen Malerei der Renaissance laut Museum einem der folgenreichsten Kapitel europäischer Kunstgeschichte. Ab dem 3. April soll in der Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung die Schau „Picasso. Druckgrafik als Experiment“ die Erfindungsfreude des Künstlergenies am Beispiel seiner Druckgrafik sichtbar werden.

Ab dem 26. Juni spürt das Museum nach eigenen Angaben in einer Sonderausstellung den Wechselbeziehungen zwischen Holzschnitt und Holzplastik im Schaffen der Expressionisten Kirchner, Heckel und Schmidt-Rottluff nach. Mit „Making van Gogh. Geschichte einer deutschen Liebe“ startet dann im Herbst (23. Oktober) der wahrscheinliche Besuchermagnet des Jahres.

Vorbild der Expressionisten

Die Präsentation thematisiert laut Museum die besondere Rolle, die deutsche Galeristen, Sammler, Kritiker und Museen für die Erfolgsgeschichte des Malers gespielt hatten. Zum anderen werde die Bedeutung Vincent van Goghs (1853-1890) als Vorbild für den deutschen Expressionismus beleuchtet. Zu sehen seien rund 140 Arbeiten des Künstlers, darunter 50 zentrale Werke. Im November zeigt das Haus am Museumsufer Schwerpunkte seiner Sammlung aus deutschen Zeichnungen des 20. Jahrhunderts. dpa