Ladenburg

Ladenburg Förderverein der Martinsschule tagt online

1,4 Millionen beschafft

Archivartikel

Der 1982 gegründete Förderverein der Martinsschule in Ladenburg hat Corona-bedingt erstmals eine digitale Jahreshauptversammlung abgehalten. Die anfängliche Anspannung wich rasch Begeisterung, als der stellvertretende Vorsitzende Daniel Hohfeld die zahlenmäßige Bilanz der vergangenen 38 Jahre zog: Seit seiner Gründung habe der Verein das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum für körperbehinderte Kinder, das heute an der Hirschberger Allee ansässig ist, mit insgesamt mehr als 1,4 Millionen Euro unterstützt.

Als Chef der Förderer ging Kurt Gredel auf wichtige Projekte der Schule ein, die im Berichtszeitraum 2019 mit rund 24 000 Euro gefördert wurden. Dazu zählten Folgende: Anschaffung neuer Tische im Schülercafé, Überarbeitung und Gestaltung der Schulhomepage, finanzielle Unterstützung von Landschulheimaufenthalten und Fortbildungen der Mitarbeitenden zum Thema Gesundheitsförderung.

Großprojekt Pausenhöfe

Das größte Projekt, auch in den kommenden Jahren, sei aber die Neugestaltung der Pausenhöfe und deren Ausstattung mit neuen Spielgeräten: Daran wollen sich neben dem Förderverein auch Elternbeirat und Rotary Club Bensheim-Heppenheim beteiligen. Konrektor Josef Jatzkowski, zugleich Schatzmeister der Förderer, betonte in seinem Bericht, dass diese tatkräftige Unterstützung der einzelnen Projekte nur dank großzügiger Spenden möglich sei.

So würdigte Jatzkowski neben Einzelzuwendungen von Privatleuten das dauerhafte Engagement mehrerer Einrichtungen. Darunter die Alexander-von-Württemberg-Stiftung, die „Tafelrunde“ von Eberhard Herzog von Württemberg, die Baldur-Garten GmbH und die Molitor-Stiftung. Jatzkowskis Dank galt aber auch Kassenprüferin Kerstin Möhle. Schatzmeister und Vorstandschaft wurden einstimmig entlastet. Aus den Wahlen ging Nathalie Wunderling als neue Schriftführerin hervor. Ihre Vorgängerin Marianne Heim hatte dieses Amt zehn Jahre lang ausgeübt und nun abgegeben. Für „intensive Jahre voller Tatkraft und Energie“, so Gredel, nahm sie ein Geschenk entgegen. Über den Schulalltag an der Martinsschule mit all seinen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie berichtete Schulleiter Steffen Funk zum Abschluss der Videokonferenz vor den Ferien. Fazit: „Durch einen intensiven Ausbau der Hygienekonzepte, die mediale Ausstattung und den persönlichen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die notwendige Förderung für die Schülerinnen und Schüler in einem besonderen Maße gewährleistet.“ 

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