Ladenburg

Ladenburg Stadt will Digitalisierung vorantreiben

420 Tablets gehen an die Schulen

Archivartikel

„Die Digitalisierung der Schulen ist durch Corona ganz nach oben auf der Agenda gerückt“, stellt Bürgermeister Stefan Schmutz fest und freut sich, dass die Stadt Ladenburg als Trägerin von sechs Bildungseinrichtungen vom Sofortausstattungsprogramm des Bundes profitiert. Das Land Baden-Württemberg habe diese Mittel verdoppelt auf insgesamt 187 000 Euro. „Wir haben dafür in Kooperation mit dem Rhein-Neckar-Kreis Tabletcomputer beschafft“, teilt Schmutz am Donnerstag mit.

Insgesamt 420 Geräte sollen in der kommenden Woche allen Schulen in städtischer Trägerschaft zur Verfügung gestellt werden. „Damit können rund 20 Prozent der Schüler abgedeckt werden“, sagt Schmutz. Die Verteilung an Schüler, die für Homeschooling (also den Fernunterricht zuhause), ungenügend ausgestattet seien, regelten die Schulen selbst.

Geräte werden zentral bespielt

In Zusammenarbeit mit dem Mobilgeräte-Management des Landesmedienzentrums werden diese Geräte mit den erforderlichen Programmen zentral bespielt und grundlegende Einstellungen im Netzwerk vorgenommen. „Diese Kosten übernimmt die Stadt“, kündigt Schmutz an.

Von diesem Programm unabhängig arbeiteten derzeit alle Ladenburger Schulen, die möglichst noch 2020 über Breitbandanschluss verfügen sollten, an Konzepten, um den für Ladenburg bis April 2022 bereitliegenden Anteil von mehr als einer Million Euro am Digitalpakt Schule der Bundesregierung zu erhalten. „Wir lassen die Schulen nicht im Regen stehen und befinden uns auf einem sehr guten Weg ins digitale Zeitalter“, versichert Rathauschef Schmutz. 

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