Ladenburg

Ladenburg Geld aus dem Digitalpakt kann noch bis zum kommenden Jahr beantragt werden / 20 Prozent Eigenanteil

980 000 Euro an städtische Schulen

„Uns werden Fördermittel aus dem Digitalpakt in Aussicht gestellt“, kündigte Bürgermeister Stefan Schmutz im Technischen Ausschuss an. Dabei handelt es sich um 980 000 Euro, die die Schulen der Römerstadt für eine verbesserte Ausstattung mit Computern, Laptops oder auch technischen Hilfsmitteln für den naturwissenschaftlichen Unterricht erhalten können.

Von den fünf Milliarden Euro an Bundesmitteln wurden im Wege einer Verwaltungsvereinbarung 650 Millionen Euro für das Land Baden-Württemberg bereitgestellt, das es seinerseits weitergibt. Allerdings geknüpft an eine Bedingung: Die kommunalen Schulträger müssen einen Eigenanteil von 20 Prozent leisten. Für Ladenburg würde das heißen, erklärte Schmutz, dass die Gesamtsumme für die örtlichen Schulen bei rund 1,2 Millionen Euro liegt. Allerdings teilt das Kultusministerium mit, dass eine teilweise Refinanzierung dieses Anteils mit Landesmitteln möglich sei, so dass am Ende nur noch 5,4 Prozent Eigenanteil an den Gemeinden hängen bleiben.

„Wir können die Mittel bis 2022 abrufen“, bemerkte Schmutz. Doch an den warmen Regen ist noch eine weitere Bedingung geknüpft, wie er weiter erläuterte: Jede Schule müsse ihren Bedarf ermitteln und dann einen eigenen Medien-Entwurfsplan erstellen. Das Papier müsse bis zum nächsten Jahr fertiggestellt sein und eingereicht werden. stk

Zum Thema