Ladenburg

Ladenburg Keine massiven Barrieren beim Altstadtfest

Abriegelung unmöglich

Archivartikel

Beim Schriesheimer Mathaisemarkt schirmen schwere Betonklötze das Festgelände ab, um Anschläge mit Fahrzeugen zu verhindern. „Wir wollen keine Poller oder Ähnliches aufstellen“, meint Ladenburgs Bürgermeister Stefan Schmutz zu den Sicherheitsvorkehrungen für das Altstadtfest am 8. und 9. September. Selbstverständlich habe man auch darüber intensiv mit der Polizei diskutiert, aber es gebe keine Anhaltspunkte für einen möglichen Anschlag. Zudem, so Schmutz weiter, könne die Altstadt nicht komplett abgeriegelt werden, weil die Flohmarktbetreiber an- und abfahren sowie Feuerwehr und Rettungsdienste durchkommen müssten. Schließlich fürchtet er, dass durch die Aufstellung von massiven Hindernissen das Flair der Veranstaltung leiden könnte.

Unternehmen erstellt Konzept

Untätig bleibt man natürlich nicht: Die Polizei stellt Streifen, der komplette Ordnungsdienst ist im Einsatz, und im Bereich der Bühnen wird ein Sicherheitsdienst präsent sein. Ob künftig alles so bleibt, ist fraglich. Denn die Stadt hat ein Security-Unternehmen damit beauftragt, sich die aktuelle Situation anzusehen, ein Sicherheitskonzept zu erstellen und eventuell Verbesserungen für die Zukunft vorzuschlagen.

Keine Probleme gibt es übrigens mit Kunststoffmüll. „In Ladenburg ist Einweggeschirr kein Thema“, verweist das Stadtoberhaupt darauf, dass in Gläsern ausgeschenkt wird. Essen dagegen gibt es „auf die Hand“ oder auf Porzellantellern. kba