Ladenburg

Ladenburg Syrischer Pianist tritt im Domhofsaal auf

Ahmad greift in die Tasten

Archivartikel

Ein außergewöhnliches Konzert findet am Donnerstag, 24. Oktober, um 19 Uhr im Ladenburger Domhofsaal (Hauptstraße 9) statt: Der palästinensisch-syrische Pianist Aeham Ahmad, der 2015 mit dem erstmals verliehenen Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte ausgezeichnet wurde, tritt auf und erzählt aus seinem Leben.

Der Künstler wuchs als Sohn palästinensischer Flüchtlinge in Syrien auf. Er studierte von 2006 bis 2011 an der musikalischen Fakultät der Baath-Universität in Homs. International bekannt wurde Ahmad 2014 als „Pianist in den Trümmern“ durch öffentliche Auftritte während des schrecklichen Bürgerkriegs im Flüchtlingslager Jarmuk.

„Musik für alle“

Ahmad lebt mit seiner Familie in Wiesbaden und erhebt seine Stimme in der Sprache der Musik für alle, die weiterhin unter dem Bürgerkrieg in Syrien oder unter Heimatverlust leiden. Organisiert wird die Veranstaltung vom Carl-Benz-Gymnasium (CBG) Ladenburg und von stART international. Dieser 2009 in München gegründete Verein unterstützt nach eigenen Angaben „von Krieg, Flucht und Naturkatastrophen betroffene Menschen auf ihrem Weg, friedensfähige Kulturen zu schaffen, und macht es möglich, dass aus Opfern Schöpfer werden“. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. pj

Info: Webseite des Künstlers: www.aeham-ahmad.com

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