Ladenburg

Ladenburg Neue Bilder im Schaukasten am Domhof

Anfänge der Volksbildung liegen im 19. Jahrhundert

Archivartikel

Noch bis Ende März sind im Schaukasten am Domhof alte Bilder zum Thema „Volkshochschule“ zu sehen. Bereits im 19. Jahrhundert gab es Bestrebungen der Volksbildung für nicht akademisch gebildete Bürger, z. B. die Universitätsausdehnungsbewegung, die Arbeiter- und Handwerker-Bildungsvereine, die Humboldt-Akademie.

Schon kurz nach dem Ersten Weltkrieg gab es 1919 in Heidelberg einen Universitätsausschuss für Volkshochschulkurse, der auch Vorträge in Ladenburg vermittelte. 1948 wurde die Kulturgemeinde gegründet, und 1951 fanden die ersten Kurse statt. 1954 kam es zur offiziellen Gründung einer Volkshochschule in Ladenburg. 1962 trennte sich die Volkshochschule von der Kulturgemeinde. 1966 erfolgte die Gründung der Volkshochschule Ladenburg als eingetragener Verein und Mitglied im Verband nordbadischer Volkshochschulen.

Zuerst wurde in verschiedenen Schulräumen unterrichtet, dann im ehemaligen Kreiskinderheim, 1978 in Räumen der Landwirtschaftsschule, schließlich ab 1983/84 im Alten Rathaus. 1992 erfolgte der Zusammenschluss zur Volkshochschule Ladenburg-Ilvesheim. red