Ladenburg

Ladenburg Zweiter Teil der Christbaumaktion abgesagt

Auch Abgabe nicht möglich

Der für Samstag, 16. Januar, geplante zweite Teil der Christbaumaktion zugunsten der evangelischen Jugendarbeit in Ladenburg ist abgesagt. Weder die Abholung der Bäume an zentralen Sammelpunkten noch die erneute Abgabe auf dem Wolf-Hof wie bereits am vergangenen Samstag in Neubotzheim ist möglich. Dies teilte das städtische Ordnungsamt den Organisatoren um Diakon Thomas Pilz mit und berief sich dabei auf das Umwelt- sowie das Sozialministerium des Landes: Aus deren Sicht seien solche Sammlungen nicht mit den verschärften Kontaktbeschränkungen der neuen Corona-Verordnung vereinbar und stellten keinen triftigen Grund zum Aufenthalt im öffentlichen Raum dar.

„Wir haben es versucht, und waren aufgrund des Hygienekonzepts optimistisch, dass es noch mal klappen könnte“, sagt Pilz auf Anfrage. Das jugendliche Team, das viel Aufwand betrieben und Vorarbeit geleistet habe, sei zunächst „ein bisschen geknickt“ gewesen, akzeptiere die Absage aber. Wer seinen Baum am Samstag auf dem Wolf-Hof abgegeben habe, wozu die Organisatoren auch an dieser Stelle aufgerufen hatten, dürfe sich jetzt freuen, so Pilz. Doch sei das Angebot unter Vorgabe der bis 10. Januar gültigen Verordnung nur 114 Mal in Anspruch genommen worden (wir berichteten). Zum Vergleich: In den Vorjahren sammelten die jeweiligen Konfirmanden bis zu 2500 Nadelbäume aus festlich geschmückten Stuben vor jedem Haus ein.

Annahme nur bei der AVR

Abgeschmückte Bäume sind über die regulären Wege vor Ort zu entsorgen. So nimmt die AVR-Sammelstelle in Hirschberg (Lobdengaustraße 21) zu ihren Sonderöffnungszeiten montags bis freitags von 13 bis 17 Uhr sowie am Samstag, 16. Januar, von 8 bis 12 Uhr abgeschmückte Bäume entgegen. Diese lassen sich in eigenhändig zerkleinerter Form aber auch über die eigene Biomülltonne entsorgen oder als Grünschnitt nach Anmeldung, allerdings gebührenpflichtig, von der AVR abholen (https://www.avr-kommunal.de/gruenschnitt). pj

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