Ladenburg

Ladenburg Baumschule Huben erwartet ab Freitag bis zu 30 000 Besucher bei Ausstellung unter freiem Himmel

Erstmals mehr als 200 Anbieter bei der „Gartenlust“ im Rosenhof

Archivartikel

„Kleine Gaumenfreuden“ aus Edingen-Neckarhausen gefällig? Reizt ein Wiedersehen mit dem „Kristallfluss“ in Ladenburg? Was gibt es Neues bei Cotto-Wohnaccessoires aus Mannheim? Die „Gartenlust“ wächst jedenfalls: Bei der Premiere im Ladenburger Grünprojekt-Jahr 2005 begründeten nur rund 60 Anbieter den Ruf dieser Ausstellung rund ums Grün am Haus, auf Terrasse und Balkon sowie mit allem, was Wohnen und Leben schöner macht. Vor zwei Jahren zählte man 185 Stände. Und das Kapazitätslimit schien erreicht zu sein.

Doch bei der bevorstehenden achten Auflage ab kommenden Freitag, 21. Juni, sind es erstmals 215 Aussteller in der Baumschule Huben und im historischen Rosenhof. „Das Ausstellerverzeichnis ist im Vergleich zu früher fast ein Buch“, sagt Huben-Projektleiterin Petra Liebig schmunzelnd. Weitläufige Parkanlagen und der große Verkaufsgarten würden es jedoch hergeben, bisherige Lücken zwischen Ständen zu schließen. Die Anbieter verteilten sich auf einer Fläche von 30 000 Quadratmetern.

Üppige Pflanzenvielfalt

„Am Komfort für die Besucher ändert sich nichts: Die Wege haben die gleiche Breite und man kann sich angenehm fortbewegen“, versichert Liebig. Erwartet werden erneut bis zu rund 30 000 Gäste aus nah und fern. Bis einschließlich Sonntag dreht sich alles ums Einrichten, Gestalten, Erleben und Genießen. Neben üppiger Pflanzenvielfalt, hochwertigen Möbeln und Accessoires für die Freiluftsaison finden sich Gartenhelfer und Gartenwissen.

„In dieser Ausgabe der Ladenburger Gartenblust steckt ein halbes Jahr Arbeit“, erklärt Liebig. Nicht weniger als 400 bis 500 Bewerbungen aus der Region und weit darüber hinaus waren diesmal eingegangen. Liebig und ihre Leute, die auch die „Adventslust“ und im jährlichen Wechsel mit Ladenburg die „Walldorfer Gartenlust“ organisieren, haben sorgfältig ausgewählt, was zum Konzept passt: Schließlich soll die Veranstaltung weit mehr als Inspirationen für Garten und Terrasse bieten, sondern eine Mischung aus Gartenkultur, Kunst, Kulinarik und Lifestyle darstellen.

„Wir setzen auf eine Kombination, die auch Besucher anspricht, die sich vom besonderen Mix aus Ambiente und Atmosphäre begeistern lassen wollen“, sagt Liebig im „MM“-Gespräch wenige Tage vor der Eröffnung. Unter den Ausstellern finden sich neben bekannten Gesichtern auch viele Neuzugänge, auch aus der Region. Einen der Schwerpunkte bilden junge Designer mit spannenden Inspirationen für Möbel, Schmuck und Bekleidung. „Erstmals haben wir eine tolle Kooperation mit dem Existenzgründerzentrum von Startup-Mannheim und bieten den überwiegend jungen Designern aus der Textilerei gerne ein Podium“, freut sich Liebig.

Kulinarisches und Musik

Ein weiteres Novum: Acht bis zehn Foodtrucks, also rollende Imbissstationen, laden in die bunte Streetfood-Küche aus aller Welt ein. Obendrein steckt diesmal besonders viel Musik in der Gartenlust: Die Formation Palito Aché bringt ebenso authentische wie mitreißende karibische Klänge mit.

Das Akkordeon- und Saxofon-Duo Martinique bietet eine stimmungsvolle Mischung aus Valse musette, Tango Argentino, Chansons und eigenen Kompositionen. Außerdem treten das Liedermacher-Duo Nordakas aus Nordspanien und das Heidelberger Trio Groove Sauce auf.

Erneut kommt der Benefizgedanke nicht zu kurz: Am Eröffnungstag (21. Juni) setzt das Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) mit der Aktion „Die Rose der Hoffnung“ ein Zeichen gegen Krebs im Kindesalter. Das KiTZ-Team ist an allen drei Tagen mit einem Infostand vertreten (www.kitz-heidelberg.de/spenden/rose-der-hoffnung).