Ladenburg

Ladenburg Tag der offenen Tür und Sommerfest der Musikschule

Fruchtbare Kooperationen mit fünf Bildungsstätten

Archivartikel

Wie schön: Auch der beliebte „Bruder Jakob“ kam zum Auftakt des Sommerfestes der städtischen Musikschule Ladenburg zu Ehren. Die Kinder aus dem Musikalischen Orientierungsjahr (MOJ) sangen den Kanon im Glashaus am Waldpark hinreißend. Neben begleitendem Ukulele-Spiel beherrschte das Ensemble um Brigitte Hofherr freilich ebenso den ursprünglich französischen Text von „Frère Jacques“. International dagegen: die Glocken-Laute „ding, ding, dong“ bei dem in Deutschland seit Generationen beliebten Kinderlieds.

Das gitarrenähnliche Zupfinstrument Ukulele stand wenig Stunden zuvor ebenso bei einer Mitmachstunde des MOJ-Kursangebots zum „Tag der offenen Tür“ in der kommunalen Einrichtung im Blickpunkt. Da durften mutige Eltern mal ran. „Hitzebedingt etwas schwächer als im Vorjahr“, war nach Auskunft von Musikschulleiter Helmut Baumer der Vormittag besucht. „Interesse war aber reichlich vorhanden, und die Kinder konnten alles ausprobieren“, zog er zufrieden Bilanz. Zwischen 470 und 500 schwanke die Gesamtschülerzahl seit Jahren, womit man gut leben könne. Klavier und Streichinstrumente seien nach wie vor Klassiker. Mittlerweile sei die Musikschule an fünf örtlichen Schulen mit Kooperationen vertreten. Durch die Bläserklassen wachse die Nachfrage nach Unterricht an entsprechenden Instrumenten. An der Dalberg-Grundschule sei eine neue Streicherklasse geplant. Mit Gitarrenensemble und Trommelgruppe gebe es zwei neue Kooperationsstunden an der Merian-Realschule.

„Dafür sind wir unter anderem eben auch da: den Unterricht zu ergänzen und zu vertiefen, und so den allgemeinbildenden Schulen Konzerte unterstützend zu ermöglichen“, sagte Baumer. „Eine Darstellung dessen, was die Musikschule im Unterricht leistet“, sei das nachmittägliche Programm des Sommerfestes. Aus organisatorischen Gründen bündele man alle Kräfte an einem Tag.

Dem Elternbeirat um Regina Kailich und Julia Tasch sei das Kollegium dankbar für die Übernahme der Bewirtung. So hätten alle Kopf und Hände frei für die musikalisch-pädagogische Arbeit. Nach Hofherrs MOJ-Gruppe traten weitere Schüler aus folgenden Klassen auf und hörten ebenso viel Beifall für ihre Darbietungen: Posaune- und Tuba (Martina Heimes), Gesang (Jeannette Friedrich), Trommeln (Christian Dobirr), Rockband (Hans Schmitt), Klarinette und Saxophon (Helmut Baumer), Gemischtes Ensemble (Sabine Kilian), Streichorchester (Constanze Schubert-Heide), Querflöte (Bernd Krämer) und Trompete (Markus Seeger). pj