Ladenburg

Ladenburg Förderverein der Merian-Realschule blickt zurück

Große Spende für die Musiker

Archivartikel

Es fiel dem Vorsitzenden des Fördervereins der Ladenburger Merian-Realschule, Wolfgang Ibach, sichtlich schwer, gleich zwei verdiente Mitstreiter aus dem Vorstand zu verabschieden. Nicht mehr zur Wiederwahl stellte sich Wolfgang Hanisch, der über sechs Jahre das Amt eines Beisitzers innehatte. „Er hat uns in jeder Hinsicht tatkräftig unterstützt und war immer zur Stelle, wenn Hilfe vonnöten war“, dankte ihm Ibach. Ebenfalls nach sechs Jahren stellte sich die stellvertretende Vorsitzende Anita Biereth nicht mehr zur Wiederwahl. „Sie stand mir jederzeit zur Seite und hat mich stets kompetent und loyal vertreten“, bedauerte der Vorsitzende ihren Entschluss. Er dankte ihr für ihre aktive Unterstützung beim Altstadtfest.

In das frei werdende Amt einstimmig gewählt wurde Beisitzer Fred Feurer, der sein Amt an Elke Schäfer weitergibt. Sie trat nicht mehr als Schatzmeisterin an und übergab die Kassenbücher an Kirsten Klempert, die in Abwesenheit einstimmig gewählt wurde. Für den ausscheidenden Beisitzer Hanisch wurde Dominic Arbegast einstimmig gewählt.

Mitgliederwerbung wichtig

Ein großes Thema bei der Sitzung war die Mitgliederwerbung: Aktuell, so Ibach, gehören dem Verein 244 Personen an; er betonte: „Es ist entscheidend, neue Mitglieder zu werben.“ Daher sei es wichtig, bereits den Eltern in den Grundschulen die Bedeutung des Fördervereins vor Augen zu führen.

Vom Verein bezuschusst wurden im zurückliegenden Jahr etliche Förderprojekte, wie aus dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden hervorging. Es gab für die Einschulung der Fünftklässler Willkommenspäckchen, ebenso erhielten die älteren Schüler Zuwendungen bei der Entlassfeier. Weiter wurde der Vorlesewettbewerb gefördert, es flossen Mittel in Arbeitsgemeinschaften sowie schulische Projekte, außerdem wurden neue Poloshirts angeschafft.

Eine Finanzspritze bekam die Bläsergruppe, die mit neuen Instrumenten ausgestattet wurde.

„Wir haben hier sogar noch einen Puffer übrig“, informierte die scheidende Kassenwartin Schäfer. Sie unterrichtete das Gremium, dass die Schüler für die Benutzung der Instrumente eine Miete entrichten müssen, die aufs Konto des Fördervereins fließt.

Gestärkt ins Berufsleben

Eine Aufgabe, die derzeit als abgeschlossen gilt, ist das Girl-Projekt, in das drei Schulen involviert waren und das Mädchen gestärkt ins Berufsleben entlässt. „Es ist allerdings nicht gestorben, es ruht nur“, versicherte Schulleiter Stefan Baust.

Nicht abgerufen wurde das Budget, das für den Schulgarten mit seinem Gemüse und Kräutern vorgesehen war. Weiter informierte der Vorsitzende, dass die Erlöse aus dem Sponsorenlauf dem Schulcampus zugutekommen.

Von dem Geld soll entweder eine Kletterwand oder ein Sonnensegel angeschafft werden. Baust dankte dem Förderverein für die gute und konstruktive Zusammenarbeit besonders in den sozialen Bereichen. Am Ende äußerte auch er noch einen Wunsch: Nämlich die Förderung eines Präventionsprojekts gegen Gewalt im sozialen Netzwerk für die Klassen fünf und sechs. greg

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