Ladenburg

Ladenburg „Leicht und Selig“ wird von Stadt bezuschusst

Hoffnung für Jazz-Club

Archivartikel

Aus und vorbei? Anfang September sah der Ladenburger Kulturschaffende Phil Leicht Corona-bedingt kaum noch einen anderen Ausweg für seinen Jazzclub „Leicht und Selig“ in der Hauptstraße 64. Doch nun sieht er wieder Licht am dunklen Horizont, wie er auf Anfrage mitteilt: „Nach unserer Ankündigung aufzugeben, haben sich viele Menschen bei uns gemeldet, die der Ansicht waren, dass dies nicht geschehen dürfe“, schreibt Leicht.

„Kleines Glück“

Bürgermeister Stefan Schmutz habe vorgeschlagen, die Räume dem Verein WaLa Freundschaft ein Jahr lang zur Verfügung zu stellen. „Für die Vorbereitung des dritten Internationalen Filmfestivals unterstützt die Stadt die Anmietung von Räumlichkeiten und bezuschusst den Verein mit monatlich 400 Euro bis Oktober 2021“, bestätigt Schmutz. Leicht empfindet es als „ein kleines Glück“, dass der Raum vorerst gesichert sei und damit zugleich die Möglichkeit, in naher Zukunft wieder Jazz erklingen zu lassen oder zu diskutieren.

Zunächst könne jedoch der Verein WaLa Freundschaft ein weiteres Festival planen. So bleibt das „Leicht & Selig“ für den Veranstalter das, „was esauch vor Corona war: ein Treffpunkt für Menschen und ein Ort der Ideen – auch wenn es vorerst stiller sein wird“. 

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