Ladenburg

Ladenburg Die örtlichen Künstlerinnen Cornelia Komor und Sandra Obel stellen bis 4. Juni im Verwaltungsgebäude aus

Ihre Bilder lassen das Rathaus zur Galerie werden

Archivartikel

„Wer nur sieht, hat nichts gesehen…“ - so heißt die aktuelle Ausstellung der Ladenburger Künstlerinnen Sandra Obel und Cornelia Komor. Noch bis einschließlich Montag, 4. Juni, sind ihre aktuellen Werke zu den regulären Öffnungszeiten im Ladenburger Rathaus zu sehen. Ein Besuch lohnt sich: Bereits die Besucher der Schau, die zuvor eine Woche lang im Domhof zu sehen war, zeigten sich überwältigt von den Bildern. Auch die Vernissage war mit rund 70 Kunstfreunden sehr gut besucht. Mit der überaus positiven Resonanz zeigten sich die Künstlerinnen im Gespräch mit dem „Mannheimer Morgen“ hochzufrieden.

„Wir sehen den Ausstellungstitel als Anregung, Kunst mit allen Sinnen wahrzunehmen“, sagt Cornelia Komor. „Wenn man sich ganzheitlich und nicht nur mit den Augen darauf einlässt, kann es zu spannenden Reaktionen kommen.“ Das hat Sandra Obel beobachtet. Komor und Obel - das ist schon ein Begriff: In regelmäßigen Abständen präsentieren die beiden in Ladenburg und darüber hinaus gemeinsam ihre Werke einem interessierten Publikum. Die Arbeitsweise von Komor ist vielschichtig.

Am Anfang steht kreative Fülle, die meist durch einen fast kindlich spielerischen Umgang mit Farbe erzeugt wird. Die hierbei entstehende Vielfalt gibt den weiteren Weg des Bildes vor. Wie im Leben geht es ihr nun darum Strukturen zu finden, zu reduzieren, Ordnung, Harmonie und Ausdruck zu schaffen, sich der Situation zu stellen und das Beste daraus zu machen. Die Werke von Sandra Obel überzeugen durch eine lebendige Ausdrucksweise, die sich in kräftigen Farben und im Spiel mit Kontrasten ausdrückt. Sie arbeitet mit Linien, Schichtungen und Überlagerungen.

Manche Werke sind mit Gesteinsmehlen und anderen teilweise ungewöhnlichen Materialien gearbeitet, die interessante Strukturen und lebendige Flächen entstehen lassen. Sie schafft damit einen Meditationsraum, der den Betrachter mit den eigenen Gefühlen konfrontiert. Die Inspiration findet Sandra Obel im alltäglichen Leben mit seinen unterschiedlichen Herausforderungen und Situationen. pj

Info: Internet: www.komor.com und www.sandra-obel.de