Ladenburg

Ladenburg Hersteller Calvatis stiftet Desinfektionsmittel

„Keine Frage, dass man helfen muss“

Archivartikel

Als Bürgermeister Stefan Schmutz davon liest, dass der Ladenburger Großhersteller Calvatis verschiedenen Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen Händedesinfektionsmittel stiftet, greift er zum Telefon. Weiß er doch um den Bedarf auch bei Altenpflegeheimen, Arztpraxen und der Ökumenischen Sozialstation Unterer Neckar vor Ort und im hiesigen Bürgermeistersprengel. „Es hat keine fünf Minuten gedauert, bis das Go kam“, zeigt sich Schmutz bei der symbolischen Spendenübergabe auf dem Werksgelände begeistert.

Beim Pressetermin stehen 600 Liter der keimtötenden Flüssigkeit in 120 relativ handlichen Gebinden mit je fünf Litern Inhalt bereit. „Wir sind dankbar für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung“, sagt Schmutz zu Calvatis-Geschäftsführer Thomas Mohr, Mitarbeiterinnen und Jürgen Scheuermann, dem Vorsitzenden des Betriebsrats. Schmutz berichtet, dass er seinen Bürgermeister-Kollegen im Sprengel einen Teil des Materials angeboten habe. Dies hätten die Gemeinde Hirschberg und die Stadt Hemsbach bereits in Anspruch genommen.

„Es ist für mich keine Frage, dass man in der gegenwärtigen Situation helfen muss“, sagt Calvatis-Geschäftsführer Mohr. Der Bedarf sei hoch und werde weiter steigen, je mehr Einrichtungen öffneten. Seit Benckiser 1929 mit industrieller Essigsäure für die Weinproduktion angefangen habe, seien Reinigungs- und Desinfektionsmittel das Geschäft des chemischen Betriebs im Industriegebiet Altwasser. pj

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