Ladenburg

Ladenburg Stadtbibliothek und Grundschulen kooperieren

„Kinder an Bücher heranführen“

„Füchse lügen nicht“ – das wissen jetzt alle Viertklässler der beiden Ladenburger Grundschulen. Mädchen und Jungen der „Astrid Lindgren“ sowie der „Dalberg“ haben nämlich das Buch mit jenem Titel von Ulrich Hub nicht nur gemeinsam gelesen: Sie bereiteten im viertägigen Projektunterricht auch Teile daraus in Hörspielform auf, erstellten Schaukästen und spielten Schattentheater. Studenten der Universität und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unterstützten die Lehrkräfte. Und das ist nur das jüngste Beispiel für die schon länger bestehende Kooperation mit der Ladenburger Stadtbibliothek.

Zusammenarbeit besiegelt

Kurz bevor sich der Autor und Schauspieler Hub persönlich zur abschließenden Lesung im Dachgeschoss der Bücherei mit den Kindern traf, besiegelten die Schulleiter Kirsten Lather (Dalberg-Grundschule) und Andreas Zuschlag (Astrid-Lindgren-Grundschule) ihre Zusammenarbeit. Grundlage ist die Rahmenvereinbarung namens „Kooperation zwischen Schulen, Kindertageseinrichtungen und Bibliotheken in Baden-Württemberg“, die Kultusministerium, baden-württembergischer Bibliotheksverband und Städtetag 2016 beschlossen hatten, wie Kietzmann erläuterte. Diese Zusammenarbeit, von der also auch örtliche Kitas profitieren, galt es „symbolisch zu bekräftigen“, so die städtische Büchereichefin.

Junge Leser bleiben oft treu

„So ist in jedem Schuljahr die Anbindung an die Bibliothek gewährleistet, und die Kinder nutzen ihre Leseausweise tatsächlich auch nach der Schule“, freut sich Lather. „Wichtig ist es uns, wirklich alle Kinder an das Buch heranzuführen, und es haut auch hin, dass sie am Ende eine Vorstellung davon haben, wie es in der Bibliothek läuft“, sagt Zuschlag. Auch Kietzmann beobachtet, „dass die Kinder nach solchen Projekten dauerhaft bei uns landen“. pj