Ladenburg

Ladenburg Schutz für Bewohner des Neubaugebietes Nordstadt-Kurzgewann / Als Füllung dienen 3000 Kubikmeter Erdaushub

Lärmschutzwand soll bis Ende Oktober stehen

Archivartikel

Die vorbereitenden Erdarbeiten zum Bau der Lärmschutzwand für das Neubaugebiet Nordstadt-Kurzgewann haben begonnen. Die erdgefüllte und später begrünte Raumgitterwand wird bis voraussichtlich Ende Oktober auf rund 600 Metern Länge östlich der Bahnlinie zwischen Friedhof und Landesstraße 536 (Nordumgehung) errichtet. Für die Dauer der Arbeiten durch die Erschließungsfirma Hauck (Waibstadt) ist der Pfad vom Alemannenweg entlang des Schienendamms in die Felder voll gesperrt.

„Die rund fünf Meter hohe Wand benötigt aufgrund ihres Eigengewichts keine Gründung und lässt sich deshalb ebenso schnell wie relativ geräuschlos bauen“, teilt der verantwortliche Ingenieur Torsten Hesch von der Griesheimer H+S-Projektentwicklung als Erschließungsträger auf Anfrage mit.

Zu den Erdarbeiten in den kommenden Wochen gehört unter anderem die Verbreiterung des Bahndamms im Friedhofsbereich. Am Donnerstag waren Suchschachtungen zum Feststellen der Gashochdruckleitung der MVV vorzunehmen. Mitte September soll die hochabsorbierende Wand aufgestellt werden.

Die rund 3000 Kubikmeter an Erde, die danach als Füllmaterial dienen, stammen aus dem Baugebiet Nordstadt-Kurzgewann. Bruttokosten von rund einer Million Euro sind Teil des Erschließungsaufwands. Bevorstehende Streckensperrungen auf der Main-Neckar-Bahnlinie haben nichts mit dem Bau der Lärmschutzes zu tun. pj

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