Ladenburg

Ladenburg Beliebte Veranstaltung soll es auch 2019 wieder geben / Sibylle Gerhardy seit Premiere 2013 federführend

LSV-Sommercamp lockt Jahr für Jahr mehr Kinder an

Archivartikel

Das einwöchige Sommercamp der Leichtathleten in der Ladenburger Sportvereinigung (LSV) erfreut sich steigender Beliebtheit: Waren bei der Premiere vor fünf Jahren noch 14 Kinder dabei, haben diesmal mehr als 70 Mädchen und Jungen von sechs bis zwölf mitgemacht. Ihre Eltern wissen sie beim Team um LSV-Spartenchefin Sibylle Gerhardy und Herbert Felbek in guten Händen. Da die Dauer der Schulferien die Zahl der Urlaubstage von Müttern und Vätern weit überschreitet, kommt das betreute Angebot im Römerstadion, aber außerhalb des Ferienprogramms der Vereine, oft wie gerufen.

Wenn ein Kind möchte, kann es zum Abschluss sogar Prüfungen in drei Disziplinen für das Sportabzeichen ablegen. Überhaupt erscheint das Programm pädagogisch wertvoll: „Es geht um Motorik, Koordination und soziale Kompetenzen in der Gruppe, also alles, was auch in der Schule wichtig ist“, erklärt Kursleiterin Gerhardy.

Hitze lässt Kinder kalt

Bei den Kindern kommen die Ball- und Sandspiele sowie Wurf-, Sprung- und Laufübungen freilich als purer Spaß an. Die glühende Hitze scheint ihnen kaum etwas auszumachen, zumal offenbar auf genügend Pausen mit Erfrischung und Mittagessen im „Römerstadion“-Lokal geachtet wird: Als wir eintreffen, wird gerade ein Imbiss im Schatten des Tribünendachs eingenommen.

„Die Wettkämpfe und dass man alles in der Gruppe macht, finde ich toll“, erklärt die neunjährige Amelie, die zum zweiten Mal am Sommercamp teilnimmt. „Mir gefällt es sehr gut“, sagt Marlene, die zum ersten Mal dabei ist, aber kürzlich den Kinderwettbewerb beim Triathlon-Festival der LSV bestritten hat. „Gut“, antwortet der siebenjährige Turmspringer Lio aus Heidelberg wie aus der Pistole geschossen auf die Frage, wie ihm das Programm gefällt. Das Gleiche sagt auch der gleichaltrige Aniol, der aus seinem Wohnort in Spanien zu Besuch nach Ladenburg gekommen ist.

„Wir sind dem städtischen Bauhof und dem freundlichen Römerstadion-Platzwart Franco für ihre Hilfe dankbar“, betont Camp-Chefin Gerhardy. Sie würde sich mit Mitte sechzig bald gerne aus der vordersten Reihe der Organisation zurückziehen. „Das nächste Sommercamp kommt auf jeden Fall wieder zustande“, zeigt sich Günter Bläß als Gesamtleiter der Abteilung Leichtathletik und Triathlon „optimistisch für die Zukunft“. Es sei diesmal erneut gelungen, qualifizierte Übungsleiter zu gewinnen. Bläß würdigte auch das Engagement der Sommercamp-Sponsoren, nämlich Huben Pflanzenhandel, Heid Heizungs- und Sanitärtechnik und Volksbank Kurpfalz.