Ladenburg

Ladenburg Kita-Plätze, Stadtbibliothek und Heizkraftwerk Themen im Gemeinderat

Merian-Realschule wird für 340 000 Euro saniert

Archivartikel

Merian-Realschule: Für die Sanierung von Fachräumen in der Merian-Realschule Ladenburg vergab der Gemeinderat Arbeitsaufträge im Gesamtwert von rund 340 000 Euro. Es ist mit Fördermitteln von rund 270 000 Euro zu rechnen. Die Installationsarbeiten übernimmt „Elektroservice Salinger“ (Ladenburg) für rund 162 000 Euro. Die Vergabe war „freihändig“ durchzuführen, weil die EU-weite Ausschreibung mangels Bewerbern fehlschlug. Für rund 179 000 Euro sorgt die Firma Hohenloher aus Werl für die neue Laborausstattung.

Nahwärme: Das geplante Heizkraftwerk zur zentralen Wärmeversorgung im Neubaugebiet Nordstadt-Kurzgewann war EU-weit ausgeschrieben. Wie Bürgermeister Schmutz mitteilte, haben sich 15 Unternehmen aus ganz Deutschland um den Auftrag beworben. Die Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Rhein-Neckar-Kreis wertet die Angebote für die Stadt aus. Davon hängt die Entscheidung ab, mit welchen Firmen Verhandlungen geführt werden. Bis Anfang 2019 sei mit einer Entscheidung zu rechnen, so Schmutz. Die Frage nach dem Energieträger könne noch nicht beantwortet werden.

Flugbewegungen: Auf wiederholte Kritik von Max Keller (Grüne) an deutlich mehr Flugbewegungen über der Stadt teilte Bürgermeister Stefan Schmutz mit, dass er und Kollegen bereits eine entsprechende Anfrage an den Flugplatzbetreiber in Mannheim gerichtet haben.

Stadtbibliothek: Die Ausleihe in der städtischen Bücherei wird teurer. Der örtliche Benutzungsausweis kostet ab 1. Januar kommenden Jahres 18 statt 15 Euro. Die Jahresgebühr für die regionale Metropol-Card steigt von 20 auf 24 Euro. Als Ersatz für die bisherige Einmalausleihe zu zwei Euro kommt der „Schnupper-Ausweis“ mit einer Wochengebühr von fünf Euro. Zuletzt wurden die Gebühren 2015 erhöht. „Wir denken, dass eine leichte Anhebung vertretbar ist“, sagte Bürgermeister Schmutz. Alle Fraktionsredner waren sich einig, dass die Erhöhung „moderat“ sei. Das neue „Schnupperangebot“ wurde gelobt.

Betreuung: Stadtrat Karl-Martin Hoffmann erklärte in Reaktion auf die Kritik von zwei Müttern im „MM“, dass die CDU den Ausbau von Kitaplätzen begrüße und bereits in der Vergangenheit ein Augenmerk darauf gehabt habe. Man verlasse sich bei der Bedarfsplanung aber auf die Zahlen der Verwaltung. pj