Ladenburg

Ladenburg Tennisclub feiert die mittlerweile zehnte Auflage seines Sommerfests / Musikalisches Kontrastprogramm an zwei Tagen

„Moi Ladeberg“ läutet Ehrungen ein

Archivartikel

Das Sommerfest des Tennisclubs Ladenburg (TCL) ging jetzt in seine zehnte Runde; zum Jubiläum wurde an gleich zwei Tagen gefeiert, und dabei ging es neben allen sportlichen Erfolgen jetzt auch um Geselligkeit. Und um die Ehrung langjähriger Mitglieder.

Rekordhalter unter den neun Geehrten war. Andreas Mehl, der für 60 Jahre Vereinstreue ausgezeichnet wurde und dem Verein seit dem Tag seiner Geburt angehört. Als nächster war Mario Unholz; Vorsitzender Ralf Große-Wilde nannte ihn „den Fusionspräsidenten des Clubs“ und betonte: „Vieles im Verein würde es ohne ihn nicht geben.“

Alle Geehrten erhielten jeweils ein Weinpräsent. Dazu überreichte der Vorstand den neuen, offiziellen TCL-Becher sowie außerdem ein weißes T-Shirt mit Vereinslogo, auf dessen Rückseite die jeweilige Anzahl der Mitgliedsjahre aufgedruckt war.

Rock, Schlager und eine Hymne

Erster Höhepunkt des Sommerfestes war am Samstagabend die Schriesheimer T-Band, deren rockiger Auftritt für gute Stimmung sorgte. Folglich wurde auch bis weit nach Mitternacht fröhlich gefeiert. Große-Wilde war anderntags begeistert: „Wir hatten richtig guten Zuspruch und die Stimmung war sensationell. Die Band hat mit ihrer Musik alle Generationen angesprochen.“

Auch die Cocktail- und Weinbar kamen gut an; dazu kam, dass es auch Petrus gut meinte mit dem TCL: Bis auf bis wenige Regentropfen blieb es trocken. Am zweiten Tag luden die Gastgeber zu einem musikalischen Kontrastprogramm ein: Die Umrahmung des musikalischen Frühschoppens gestalteten die Ladenburger Altstadtmusikanten.

Andreas Lange, Wolfgang Schmitt, Jörg Boguslawski und Markus Hautzinger zogen das Publikum mit deutschem und internationalem Liedgut in ihren Bann und sorgten für gute Laune bei den Gästen. Mit „Die Sonne und Du“ und dem Rudi-Carell-Schlager, „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“ vertrieben sie zunächst die Regentropfen.

Später folgten Mitsing-Hits wie „Cordula Grün“ und „Ein Bett im Kornfeld“. Auch Hautzingers Moderation erfreute die Besucher: Immer wieder gab es launige Kommentare zwischen den Musikstücken. So ließ er sein Publikum wissen, dass die Altstadtmusikanten eigens für das Sommerfest ihre Welttournee unterbrochen hätten.

Junge Geigenvirtuosin

Ein musikalisches Highlight wurde der viel beklatschte Auftritt der siebzehnjährigen Nele Unholz, die auf ihrer E-Violine die Hymne „Moi Ladeberg“ anstimmte – die Altstadtmusikanten hielten sich dabei zurück und übernahmen lediglich die Begleitung.

Nun folgte mit den Ehrungen der protokollarische Höhepunkt des Tages. Große-Wilde dankte am Ende auch den rund 60 Helfern und den Sponsoren, ohne die, das betonte er, das Sommerfest nicht hätte stattfinden können. Besonders erfreut erwähnte er, dass bei der Ausrichtung des Sommerfestes alle Generationen mitgeholfen haben.

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