Ladenburg

Ladenburg Show-Chor Umoya verwandelt Glashaus in Hexenkessel / Veranstaltung der Freunde Ugandas, „Imbongi Voices for Africa“ und Initiative im Waldpark

Publikum lässt sich gerne mitreißen

Archivartikel

Afrika zieht immer in Ladenburg: Und das war diesmal den Vereinen Freunden Ugandas, „Imbongi Voices for Africa“ und Initiative im Waldpark zu verdanken. Im gut gefüllten Glashaus im Waldpark erlebten Afrika-Freunde aus der ganzen Region Freud und Leid der Geschichte Südafrikas auf musikalische Art als Fest für fast alle Sinne. Ein mitreißender Tanz- und Show-Chor verwandelte das Glashaus in einen Hexenkessel.

Umoya, so der Titel der Show, bedeutet in Südafrika so viel wie Seele - und die Seele Afrikas war durchgehend zu spüren: Bei „Pata-Pata“, im Original von der unvergessenen Miriam Makeba, klatschte und schnalzte das Publikum vor Freude, während der bewegende Song „Memeza Mama“ von Brenda Fassi die Zuhörer den Atem anhalten ließ. Die 14 vielfach ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler der Universität Zululand trugen die traditionelle Tracht ihrer Region.

Die Solistin Nonte spiegelte alle Nuancen von Verzweiflung und Trauer in ihrer gewaltigen Stimme, als sie die Hoffnungslosigkeit der Situation der Schwarzen in ihrem Kampf während der Apartheid besang. Natürlich durfte zum Schluss „Shosholoza“ nicht fehlen - der weltbekannte Song vom Zug, der die Minenarbeiter zu ihren fernen Arbeitsplätzen zurückbringt.

Jetzt war es das begeisterte Publikum, das den langen Zug im Gänsemarsch durch das Glashaus bildete. Für den gelungenen Abend hörten Künstler und Veranstalter viel Beifall und Lob. pj