Ladenburg

Ladenburg LSV-Waldparklauf bei 29. Auflage erstmals unter neuer Regie / 550 Starter bei Auftakt zum Laufcup „Unterer Neckar“

„Rocky-Fanfare“ motiviert auch drei Bürgermeister

Archivartikel

Feuertaufe bestanden: Erstmals haben Anne Vormwald, Sebastian Körner und Thomas Gerhardy beim Waldparklauf der Ladenburger Sport-Vereinigung (LSV) Regie geführt. Und nahezu reibungslos ging die 29. Auflage über die Bühne im Römerstadion. Freilich mit Schützenhilfe der langjährigen Macher Günter Bläß (Moderation) und Herbert Felbek (Führungsfahrrad). Zwei Neuerungen kamen gut an: So hatten sich für den Hauptlauf über zehn Kilometer sieben Staffeln aus Firmen, Schulen und Familien angemeldet.

„Das ist für eine Premiere in Ordnung“, fand Körner. „Es fühlt sich gut an, alles hat gut geklappt“, sagte der 29-jährige Gartenbauingenieur. „Wir haben in den Vorjahren schon mitgeholfen und die Verantwortung jetzt gerne übernommen“, erklärte die 28-jährige Vormwald, die beruflich das Mitgliedermanagement beim Fußballbundesligaklub 1899 Hoffenheim betreut. Sportwissenschaftler Gerhardy ist 30. Obendrein gewannen die drei als Team ERDA die Staffelwertung. Weitere Premiere: Ein Ensemble der „Style & Groove“-Bigband des Carl-Benz-Gymnasiums (CBG) um Manuel Jandl trat auf.

Jüngste Läuferin ist drei Jahre alt

Als das Läuferfeld mit den drei Bürgermeistern Stefan Schmutz (Ladenburg), Simon Michler (Edingen-Neckarhauen) und Andreas Metz (Ilvesheim) das Stadion verließ, erklang motivierend „Fanfare For Rocky“ aus dem berühmten Boxerfilm mit Sylvester Stallone.

„Ehrensache, dass wir dabei sind: Wir wollen doch mit gutem Beispiel vorangehen“, teilte das Trio der Rathauschefs in den Gastgebergemeinden des Laufcups „Unterer Neckar“ mit. Der erste Startschuss fiel erneut beim Waldparklauf, der rund 550 Starter anlockte. Die beiden anderen folgen am 18. Mai (Insellauf der Spielvereinigung) und 6. Juli (Sommerlauf des TV Edingen). Teilnehmer aus allen drei Kommunen steckten auch in den Trikots der Bambini-, Schüler- und Einsteigerläufe über verschiedene Distanzen von 800 (ohne Wertung) bis 5000 Meter.

Mit drei Jahren eine der Jüngsten: Filomena aus der „NaturFreunde“-Kindergruppe um Liana de Martin del Zotto. „Ja“, beantwortet das Mädchen die Reporterfrage, ob es ihr Spaß machte. „Es ist uns wichtig, auch in der Freizeit zusammen zu laufen“, sagte Stefan Wehner (Merian-Realschule), der mit seinen Kolleginnen Martina Krämer und Johann Eisel getreu dem Motto „Gemeinsamkeit macht Schule“ 35 Schüler coachte. „Es lief gut“, fand Michel Pech (14) aus Eisels Lauf-AG nach 2500 Metern. „Die Organisation ist super“, lobte auch Christoph Lorenz die Macher. Dem Sportlehrer vom Carl-Benz-Gymnasium geht es darum, die Kooperation mit der LSV „am Laufen zu halten“. Zufrieden zeigten sich am Ende die „Waldparklauf-Erfinder“ Bläß und Felbek: „Wir sind froh, dass unsere drei jungen Aktiven das Zepter Stück für Stück übernehmen: Sie sind es engagiert angegangen und machen es sehr gut.“