Ladenburg

Ladenburg Monika Witzig ist die 100 000. Besucherin im Freibad / Am 13. September erstmals Party zum Abschluss

Schmutz gratuliert mit Jahreskarte

Archivartikel

Die Ladenburgerin Monika Witzig geht ganz gerne mal kurz schwimmen. Aber nur dann, wenn die große Digitaltafel am Beckenrand mehr als 24 Grad anzeigt. Deshalb ist sie am späten Freitagvormittag wieder ins städtische Freibad gekommen. Erst zum siebten Mal in dieser Saison. Prompt wird sie von Bürgermeister Stefan Schmutz mit einem Strauß Blumen empfangen. Ist sie doch die 100.000 Besucherin in diesem Jahr. „Du lieber Himmel“, entfährt es der Frau, die seit 1963 in der Römerstadt wohnt. Damit hätte sie wohl nicht gerechnet.

Hobbygärtnerin und Wandersfrau

Dann überrascht sie ihrerseits Schmutz, als sie mitteilt, dass ihre Tochter Christel Witzig-Hain im Rathaus arbeitet. Das hatte nun wiederum Schmutz nicht ahnen können, aber er kennt die Mitarbeiterin natürlich: „Eine wichtige Stütze unserer Bauverwaltung.“ Neben den Blumen und einer Ladenburgtasse bekommt die Seniorin eine Jahreskarte für 2020 geschenkt. „Da muss ich ja dann wohl öfter kommen“, sagt die Hobbygärtnerin und Wandersfrau des Odenwaldklubs schmunzelnd. Schmutz weist bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass die vergünstigte Jahreskarte für Seniorinnen und Senioren „sehr gut angenommen“ wird. Überhaupt sei die Resonanz mehr als zufriedenstellend: „Wir gehen davon aus, dass wir die Rekordzahl von 127 300 Besuchern vom vergangenen Jahr erreichen oder sogar übertreffen können“, sagt Schmutz.

Dazu trägt sicher auch die Kooperation mit der Gemeinde Ilvesheim bei, deren Freibad geschlossen ist. Betriebsleiter Senol Genc bestätigt, dass unter den Besuchern auch viele Ilvesheimer seien. Er freut sich, dass die Saison mit Ausnahme von Schäden durch Zerstörungswut bislang „ohne größere Zwischenfälle“ verlaufen sei. „Diese Freizeiteinrichtung ist eine der beliebtesten in der Region und soll so intensiv wie möglich genutzt werden“, sagt Schmutz. Um sie attraktiv zu halten, soll die Anlage jedes Jahr „Schritt für Schritt weiter optimiert werden“.

Wlan nicht überall empfangbar

Diesen Sommer habe man öffentliches Internet an den Start gebracht. Dass das Signal leider nicht auf der gesamten Fläche empfangbar sei, habe technische Gründe und hänge mit dem Abstrahlwinkel des Senders zusammen, so Schmutz. Außerdem sei der Beachvolleyplatz auf Vordermann gebracht worden. Schmutz würdigte die ehrenamtliche Unterstützung durch den Förderverein. So bald wie möglich soll der Kleinkindbereich modernisiert werden. Doch das ist Zukunftsmusik. Der nächste Höhepunkt markiert bereits das Saisonende: Am Freitag, 13. September, findet im Freibad erstmals eine „Closing Party“ statt.

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