Ladenburg

„Schutzstreifen sehr zu begrüßen“

Axel Juedtz, Geograph und Ex-Verkehrsbeauf-tragter am CBG

Axel Juedtz, von Haus aus Mathematiker und Geograph, war bis zu seinem Ruhestand als Lehrer auch Verkehrsbeauftragter am Carl-Benz-Gymnasium Ladenburg. Er machte in vielen Gesprächen mit Politikern, E-Mails und Leserbriefen auch in dieser Zeitung darauf aufmerksam, dass für die Radwegplanung an der Weinheimer Straße endlich eine Lösung gefunden werden müsse. Im Gespräch mit dem „MM“ beantwortet er jetzt drei konkrete Fragen zu den Radwegen vor Ort, die Mitarbeiter Peter Jaschke bereits mehrfach im Selbstversuch abgefahren hat.

Herr Juedtz, was würden Sie Radfahrern raten, die von Ladenburg in Richtung Weinheim fahren wollen?

Axel Juedtz: Radfahrer fahren am besten auf der Weinheimer Straße auch an der „Querungshilfe“ weiter geradeaus bis zur Einmündung des Weges aus Leutershausen auf Höhe des Bildstocks und von dort links ab Richtung Leutershausen-Großsachsen. Hinweisschilder fehlen jedoch meines Wissens bisher noch.

Was hielten Sie von einem abmarkierten Radweg außerorts auf der Weinheimer Straße bis zu jener Abbiegung nach Neuzeilsheim?

Juedtz: Wenn es sich um einen Schutzstreifen für Radfahrer am Rand der Fahrbahn handelt, wie zwischen Rindweg und Hirschberger Allee, wäre das sehr zu begrüßen.

Wäre die Reduzierung der derzeitigen Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 50 auch außerorts entlang der Kreisstraße hilfreich?

Juedtz: Das ist genau das, was Ladenburg seit langem will, und was der Kreis bisher hartnäckig verweigert hat. Vielleicht ist der Rhein-Neckar-Kreis hier lernfähig und ermöglicht jetzt diese sinnvolle Lösung. Das würde endlich auch den Bau einer Straßenquerung der Weinheimer Straße in Höhe des Bildstocks ermöglichen. pj

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