Ladenburg

Ladenburg Gleich zwei DSDS-Kandidaten zu Gast in der Trampolinhalle / Fans feiern und fotografieren junge Sängerin

Shanice Porkar nach erster Thailand-Folge weiter

Die Mädchen in der ersten Reihe lutschen Eis am Stiel und hängen, auf dem Boden hockend, an den Lippen von Shanice Porkar: Die 18-jährige Kandidatin bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) singt am Samstagnachmittag nicht im Fernsehen, sondern in der Trampolinhalle „Jump4all“ in ihrer Heimat Ladenburg. Neben Familie und Freunden sind überwiegend junge Fans gekommen. Während Shanice einige Songs interpretiert, halten viele ihre Handykameras in die Höhe.

„Das ist ein komisches Gefühl, noch ganz ungewohnt“, sagt die Schülerin. Dass sie neben Stimme auch Herz hat, beweist sie beim Duett „Keine Maschine“ mit ihrem elfjährigen Bruder Kian, den sie liebevoll anschaut, als dieser den Beifall hört. Auch DSDS-Kollege Sven Schlegler aus Altrip ist zu Gast. Die Ansagen macht der Ladenburger Uli Höflein, der für die RTL-Show „Ninja Warriors“, einen sportlichen Hindernisparcours, tätig ist und Athleten zum Training ins „Jump4all“ bringt. Zusammen mit Hobbysänger Morris Infante aus Nußloch, der auch am aktuellen Trampolinwettkampf „Big Bounce“ jenes Kölner TV-Sender teilnimmt, gibt Shanice noch „Love Yourself“ von Justin Bieber zum Besten.

Bei der ersten von mehreren Folgen aus Thailand läuft es dagegen am Abend im Fernsehen nicht so gut. Shanice ist nach Castings und zwei „Recall“-Runden in Ischgl unter den besten 24 von insgesamt 120 gelandet. Zwar kommt sie am Ende erneut eine Runde weiter. Doch hagelt es diesmal Kritik. Der Reihe nach: Der Chieo-Lan-See und Kalksteinberge im Nationalpark Khao Soks geben eine Traumkulisse ab. Shanice bereitet sich mit Joana Kesenci und Ecem Safa bei tropischen Temperaturen auf die Popnummer „Solo“ vor. „Jetlag trifft auf blanke Nerven: Tränen und Streit sind programmiert beim Einstudieren der Songs und einer Choreographie“, heißt es in der RTL-Mitteilung. „Ein bisschen aufgeregt ist man immer, man will ja auch das Beste geben“, sagt die Ladenburgerin.

„Shanice, das war heute nichts“, sagt Juror Pietro Lombardi nach dem Auftritt des Trios. „Pop-Titan“ Dieter Bohlen sagt: „Shanice, ganz ehrlich, das war gerade so um Haaresbreite.“ Die aus Mannheim stammende Deutschsoulstimme Xavier Naidoo fügt hinzu: „Am seidenen Faden.“ Vor Ausstrahlung der nächsten Folge am Samstag, 16. März, ist Shanice klar: „Ich bin glücklich über die Entscheidung, aber ich muss Vollgas geben, sonst fliege ich vorzeitig nach Hause.“ pj