Ladenburg

Ladenburg Andreas Zuschlag, neuer Chef der Lindgren-Schule

Soziale Kompetenzen der Kinder im Blick

Geboren und aufgewachsen in Rheinhessen auf dem Land zwischen Worms und Alzey war Andreas Zuschlag bisher als Lehrer in Mannheim tätig. Als neuer Rektor an der Astrid-Lindgren-Schule (ALS) übernimmt er die Nachfolge von Monika Maier, die schon seit 1. August 2016 Rektorin der Ilvesheimer Friedrich-Ebert-Schule ist. Zwischenzeitlich führte Kirsten Lather, die Rektorin der örtlichen Dalberg-Grundschule, in Doppelfunktion die ALS zusammen mit einem Leitungsteam kommissarisch.

Herr Zuschlag, wo waren Sie vorher beruflich tätig?

Andreas Zuschlag: Bisher habe ich als Lehrer an der Käthe-Kollwitz-Grundschule im Stadtteil Mannheim-Herzogenried gearbeitet. Mit der Zeit war ich dort auch mehr und mehr mit schulorganisatorischen Aufgaben betraut. Daraus erwuchs mein Wunsch, in enger Zusammenarbeit mit einem Kollegium selbst eine Schule leiten und zu gestalten zu wollen.

Wie fällt Ihr erster Eindruck an der ALS aus?

Zuschlag: Die Astrid-Lindgren-Schule hat mit etwas über 100 Kindern eine angenehme Größe, die ein persönliches Miteinander aller Beteiligten gut möglich macht. Die Schule entlässt nach der Grundschulzeit "starke Kinder". Sie ist insgesamt in sehr guter Ordnung, und viele Abläufe sind äußerst strukturiert. Das Kollegium ist engagiert und mit Herzblut bei der Sache. Insgesamt haben meine Vorgängerinnen Frau Maier und Frau Lather zusammen mit einem Schulleitungsteam ausgesprochen gute Arbeit geleistet.

Was haben Sie an der ALS vor?

Zuschlag: Getreu dem Schulmotto "Starke Kinder" möchte ich daran mitwirken, das Selbstbewusstsein und die Individualität der Kinder dauerhaft zu stärken. Ein Augenmerk würde ich dabei gerne auf das Kultivieren der Präsentationsfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler legen. Wichtig ist mir dabei aber auch immer, die sozialen Kompetenzen der Kinder im Blick zu haben. Jedes Individuum muss sich auch gesellschaftlich eingliedern können. pj