Ladenburg

Ladenburg 20 Fünftklässler beginnen an der Werkrealschule Unterer Neckar

Spielerische Eingewöhnung in den Alltag

Traditionsgemäß begrüßte Rektor Thomas Schneider die Fünftklässler im Hof der Werkrealschule Unterer Neckar (WRS) in Ladenburg. Er wies auch auf die lange Geschichte des Schulgebäudes hin. In der Mensa hatten die beiden sechsten Klassen ein Willkommensprogramm vorbereitet: Die älteren Schüler sangen ein Lied und führten ein kurzes Stück auf. Außerdem überraschten sie die 20 neuen Mitschüler mit selbstgebastelten Schultüten.

Einigen zauberten sie damit ein Lächeln ins Gesicht. Genau darum ging es Schneider: „Die Fünftklässler sollen sich willkommen fühlen“, erklärte der Schulleiter vorab im Gespräch. Es gehe darum, die Anfangsnervosität zu senken. „Wir fangen immer mit einer relativ kleinen fünften Klasse an, sind aber durch Zugänge aus anderen Schulen ab Klasse sechs immer stabil zweizügig“, erläuterte Konrektor Johannes Pöckler. „Ich bin sicher, Ihr werdet Euch schnell einleben“, sagte Schneider zu den Kindern aus Ladenburg und der gesamten Region sowie deren Familienmitgliedern. Letztere wurden nach den Vorträgen in der Mensa aber verabschiedet. Die Klassenlehrerin Aysun Senel übernahm jetzt mit ihrer Kollegin Dagmar Neu die Regie. Sie führten die Schüler in ihr künftiges Klassenzimmer. Schulsozialpädagogin Alexandra Rosenzweig stellte sich und das soziale Kompetenztraining an der WRS vor. Diese drei Frauen machen die Fünftklässler auch in den kommenden beiden Wochen spielerisch mit dem Alltag des Ganztagsschulbetriebs an der WRS vertraut.

„Ich halte es für wichtig, dass es eine Werkrealschule in Ladenburg gibt.“ Mit diesen Worten hatte Bürgermeister Stefan Schmutz bei der jüngsten Abschlussfeier der Neunt- und Zehntklässler eine Lanze für diese Schulart gebrochen. Ihre Stärke liege in der individuellen und praxisbezogenen Förderung der Schüler. pj

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