Ladenburg

Ladenburg Spaß auf dem Minigolfplatz mit der Kolpingsfamilie

Spielgenuss im Schatten großer Bäume

Der erste Schlag ist Kati beinahe perfekt gelungen: Fast schafft es der Minigolfball durch den Looping. Stolz schaut das Mädchen vor dem nächsten Versuch in die Runde. Teilnehmer und Betreuer des Ferienspiels mit der Ladenburger Kolpingsfamilie freuen sich mit ihr. „Nachdem unser Minigolf-Angebot im vergangenen Jahr ins Wasser gefallen war, wollten wir es noch einmal probieren“, erklärt Andrea Bündgens vom Vorstand des internationalen katholischen Sozialverbands, der sich in der örtlichen Praxis ökumenisch orientiert zeigt und seit vielen Jahrzehnten den St. Martinsumzug organisiert.

Diesmal sehen sich die Ferienspielmacher nicht Regen, sondern großer Hitze ausgesetzt. Von 19 angemeldeten Kindern hatten vier abgesagt - „vor allem wetterbedingt“, teilt Sprecherin Bündgens mit. Glücklicherweise liegt die Minigolfanlage auf der Neckarwiese am Nachmittag größtenteils im Schatten großer Bäume. Auch für kostenlose Erfrischung sorgen die Gastgeber. „Soll ich Geld da lassen?“, fragt ein Vater, als er seine Tochter bringt. „Nein“, sagt Vorstandsmitglied Sabine Schmitt, „es gibt etwas zu trinken“. Am Ende freuen sich alle über Eis am Stiel. Auch Ulrike Karg und Wiebke Ullrich vom ehrenamtlichen Netzwerk für Bildung, Beratung und Beruf wissen drei Schützlinge aus dem Förderprogramm der Dalberg-Grundschule in guten Händen. Sie verfolgen aufmerksam, wie Ursula Knopf, Maria Körner, Nele und Anke Tiemann, Stephanie Wolf, Schmitt und Bündgens die jungen Teilnehmer gruppenweise an den Bahnen betreuen. „Das Ferienangebot muss sich schnell und einfach organisieren lassen, weil wir alle berufstätig sind“, sagt Bündgens. Andererseits wisse man aber auch, wie lang sechs Ferienwochen sein könnten und biete deshalb jedes Jahr etwas an. j p